Newsletter April/Mai

Ein Freund hat unsere Welt verlassen. Ich bin sehr dankbar, dass ich ihm begegnen durfte. Die wunderschönen Orte, die er geschaffen hat, sind Orte des Friedens, wo Mensch und Natur eins sein können. Seine Arbeit mit den Pflanzen und den Wesen war einmalig, ich habe sie sehr bewundert. Fassungslos stelle ich mich der Trauer entgegen und trauere doch und frage mich und wünsche seiner Seele Frieden und Freiheit.

„So steht der Tod nur in der Mitte eines langen Lebens…“ (Lucanus)
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es gibt mehr als nur einen weg und eine sicht. und irgendwo ist ein licht. ich glaube fest daran

Und so sollte der Newsletter eigentlich beginnen:

Am 16.3. ist der traditionelle Beginn der Gartensaison! Deswegen heute die nächsten Kurse und ein kleiner Rückblick:°°°13. März bei O’Pflanzt is, Gemmotherapie

Danke an alle, die mitgemacht haben, danke für das  Feedback, es war ein sehr schöner Kurs mit euch!  Dabei habe ich festgestellt, dass das Thema so groß ist, dass ich es öfter anbieten möchte, darum:

 

°°°NEU!: Baumheilkunde und Baumnahrung, am 9.4.16 von 10:00 bis 12:00  im ÖBZ  (ACHTUNG!)

Am Boden regt sich schon neues Leben, aber noch ist der Frühling nicht ganz da und wir haben an den Bäumen die faszinierende Vielfalt der Knospen. Mehr über sie zu erfahren, sie kennenzulernen und zu schmecken, das ist der Inhalt dieser Veranstaltung.

Bäume waren für unsere Vorfahren überlebenswichtig. Sie waren Bau- und Heizmaterial, Werkzeug, Medizin, Nahrung und Futter. Mehr noch, sie waren Partner und wurden verehrt. Es gab keine Hungersnöte, als die Menschen noch im Wald gelebt haben!

Viel von dem alten Wissen ist verlorengegangen, einiges können wir wiederentdecken und sogar Neues erfahren. Was können wir essen? Und wie können wir mithilfe der Bäume heilen?

Ein Beispiel für die Heilkraft ist die Gemmotherapie, das Heilen mit Knospen, ein relativ junger Aspekt der Pflanzenheilkunde. Silvotherapie ist ein anderer, den ich gern vorstellen werde.

Aber das ist noch längst nicht alles.

Veranstaltet vom Münchner Umwelt-Zentrum e.V. für das Netzwerk Urbane Gärten München. Gefördert von der Anstiftung und der Bürgerstiftung München.

Eintritt frei!

ACHTUNG: Anmeldung über das MUZ (Münchner Umwelt-Zentrum): muz@oebz.de  oder bei Margot Muscinelli, Tel.:089/93948971

 

°°°10. April bei O’Pflanzt is 11:00 bis 14:00: Petersilienherzwein

Endlich ist die Zeit da, einen frischen Petersilienherzwein herzustellen! Dem Heilmittel für das Herz und die Milz von Hildegard von Bingen. „Nach einer anstrengenden Reise und zur Begrüßung, aber er verschafft auch eine unmittelbare Linderung bei allen unklaren Herzbeschwerden.“

Jetzt wachsen genügend Kräuter für die 9-Kräutersuppe, die den Körper nach der Winterzeit mit neuer Energie versorgen, jeder bekommt eine Kostprobe.

Die Geschichte der Suppe, ihre einzelnen Kräuter und deren Wirkung werden besprochen.

O’Pflanzt-Mitglieder: 13€, Nichtmitglieder:19€

 

°°°16.April bei mir in der Praxis und im Arabellapark 11:30-14:00: 9-Kräutersuppe

Wir werden die Kräuter sammeln, die Suppe kochen und essen. Zu den einzelnen Kräutern gibt es viel zu erzählen und zur Suppe ebenfalls…

Eine Kräuterwanderung hier vor der Haustür!  Es ist so großartig, zu entdecken, was alles direkt vor unseren Augen wächst!

Kosten: 20€ inkl. Suppe

 

°°°6.-8.Mai Gemmotherapie und Frühlingskräuter in Buchenegg

Auf ins Allgäu im Frühling, auf den 7-Morgenhof! Die Gemmotherapie ist ein weites Feld.  Gemeinsam wollen wir Knospen ernten und verarbeiten und mit den ersten Kräutern kochen. Und wir wollen den Vögeln lauschen, ein wenig wandern, meditieren und faulenzen in der schönsten Umgebung. Kräfte tanken, Geschichten von den alten Kelten hören und einfach nur: Sein!

Kosten: 150€ pro Person, inkl. Material, Essen und Übernachtung

Fragen dazu? Schreibt mir!

 

°°° 22.Mai bei O‘Pflanzt is11:00-14:00 Wermutwein und Waldmeister:

Wir werden aus den frischen Wermutblättern einen Presssaft herstellen und daraus den Wermuttrank aus der Hildegardmedizin zubereiten, der eine derart starke Leitungs- und Regenerationssteigerung zur Folge hat, dass sie ihn den „wichtigsten Meister gegen alle Erschöpfungen“ nannte. Vor allem bietet er effektiven Schutz vor Arteriosklerose.

Waldmeistersirup. Der Waldmeister kann viel mehr, als nur eine Bowle zu würzen! Er gehört zum Mai und kann, richtig eingesetzt, viele Beschwerden lindern.

Weitere Bitterkräuter und ihre Wirkung kommen zur Sprache.

Kosten: OPI-Mitglieder 13€, Nichtmitglieder 19€

 

°°°Und dann spiele ich erstmal wieder Theater, „Hexenjagd“ in Bad Hersfeld, Premiere ist am 24.6. Ihr könnt gerne gucken kommen!

 

°°°Anmeldungen und Informationen wie immer unter krautundueben@posteo.de oder http://www.krautundueben.net

 

Newsletter Januar/Februar 2016

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getrocknete Steinkleeblüten

„Wenn man glücklich sein will, muss es aus dem eigenen Inneren kommen und nicht von einem anderen Menschen.“ Astrid Lindgren. Ich weiß auch nicht genau warum, aber ich muss dauernd an diesen Satz denken. Für mich ist Astrid Lindgren eine der Besten, ihre Geschichten sind universell und sie geben mir Energie und gute Laune. Danke dafür.

Seid ihr schon angekommen im neuen Jahr? Bei mir hat es ewig gedauert, aber so langsam wird es besser…Und das sind die nächsten Pläne:

 

°°°Am 5.2.2016 von 19:00-21:00 Basisharzsalbe kochen (Achtung!! Entweder im ÖBZ in der Englschalkinger Straße oder bei mir in der Praxis in der Ortrudstraße, den Ort erfahrt ihr, wenn ihr euch angemeldet habt!)

Die unverzichtbare Salbe im Winter gegen raue Lippen und im Sommer gegen Insektenstiche, generell für alles „Rote“. Sie wollen wir kochen und ein paar Wintertipps austauschen; was gibt es von Hildegard von Bingen speziell zum Winter? Und etwas über den Jahresbeginn aus der Sicht der alten Kelten erfahren; welche Geschichten, welche Rituale fanden statt in unseren Breiten? (Und was ist davon eventuell sogar noch geblieben?)

Kosten: 20€ pro Person, Material und Salbe inklusive)

 

°°°Am 21.2. 2016 von 11:00-14:00 Steinkleesalbe kochen (Achtung!! Dieser Kurs findet entweder bei O’Pflanzt is oder bei mir in der Praxis statt. Den Ort erfahrt Ihr, wenn Ihr euch angemeldet habt!!)

Im Sommer haben wir den Steinklee gesammelt und getrocknet. Jetzt werden wir daraus eine Venensalbe herstellen, gegen schwere Beine, Lymphstau und Venenproblematiken aller Art.

Wir werden Hildegard von Bingen-Habermus probieren, den Klassiker der Hildegard-Küche: ein wärmender Dinkelbrei mit Gewürzen, der einen optimalen Start in den Tag bereitet. „Im Dinkel befindet sich alles, was der Mensch zum Leben braucht“. Mehr über den Dinkel und seine „17 Vorteile“ und weitere Grundpfeiler der Hildegard-Ernährung werden wir besprechen.

Wintergemüse und -kräuter werden wir besprechen und ein paar-Geschichten und Gebräuche aus grauer Vorzeit…

Kosten O’flanzt-Mitglieder: 12€, Nichtmitglieder 15€, Material u Salbe inklusive

 

°°°Dazwischen gibt es einen Kurs am 12.13.2.in Kröpelin an der Ostsee, falls jemand dahin fährt…

°°°Und noch eine Vorankündigung: Auch dieses Jahr sind Kurse im Allgäu in Buchenegg geplant, der erste vom 6.-8. Mai. Gemmotherapie und Frühjahrskräuter. (Kosten 150€ pro Person inkl Material, Essen und Übernachtung) Näheres später, Anmeldungen nehme ich schon entgegen!

°°°Praxistermine und Einzelgespräche könnt ihr auch gern weiterhin mit mir ausmachen, auch telefonisch unter 0172/5203030.

Anmeldungen, Informationen unter krautundueben@posteo.de oder www.krautundueben.net

Ich freu mich auf euch! Alles Liebe, Bettina

 

 

Gemmotherapiekurs, Termine

„Willst du gesund werden, dann suche den Wald!“, heißt es in alten Büchern. Der Wald ist die nachhaltigste Landschaftsform; in den Zeiten, als die Menschen noch im und vom Wald gelebt haben, gab es keine Hungersnöte. Der Wald war Nahrung, Futter, Arznei, Werkzeug, Baumaterial und Heizmaterial! Gegessen wurde grundsätzlich alles, vom Blatt bis zur Wurzel und selbst im Winter ließen sich junge Schößlinge unterm Schnee, Knospen, Triebe und Rinde nahrhaft verwerten. Ahornblätter z.B. waren Gemüse, Salat und Brotauflage, das geht! Oder hier, die Hasel: die Knospen schmecken wunderbar, erst etwas bitter, dann nussig, sie haben eine regenerative Wirkung. Und die Kätzchen kann man als Tee trinken. mahlen oder mit Schokolade zusammen essen… OLYMPUS DIGITAL CAMERA Der Aspekt der Nahrung war mir gar nicht so bewusst, als ich mich vorbereitet habe, das allein war schon umwerfend! Aber dann: die Knospen, zu erleben, wie die Leute im Kurs darauf reagiert haben, das war einfach der Wahnsinn! Im ersten, theoretischen Teil habe ich vom Wald, von den Bäumen erzählt und habe in lauter erstaunte Gesichter gesehen, die kaum eine Ahnung hatten, was alles essbar ist, und welche Wirkung der einzelne Baum auf die Gesundheit haben kann. Im zweiten Teil habe ich die unscheinbaren Ästchen mit den Knospen rumgehen lassen und alle konnten probieren. Danach war ein Leben in dem kleinen Bauwagen! Es sind ja auch sensationelle Geschmackserlebnisse, die die Schwarzpappel, die Balsampappel, die Birke, die Hasel, die Linde, die Eberesche, der Ahorn usw. zu bieten haben! Seit dem Kurs hat sich mein Blick auf und in den Wald nochmal so sehr verändert, ich gehe jetzt anders hindurch, und vielen im Kurs wird es ähnlich gehen, denke ich. Ich habe richtig Appetit auf den Wald!

Dieser Gemmotherapiekurs bei O’pflanzt is war vor einer Woche. Gemmotherapie, also das Heilen mit Knospen (lat. gemma) ist eine relativ junge Art der Naturheilkunde. Das Interesse war so groß, dass ich mich entschieden habe, den Kurs in anderer Form (d.h. der theoretische Teil wird abgespeckt, dafür arbeiten wir vor allem praktisch) nochmal anzubieten. Gleichzeitig wird es ein Experiment, und zwar:

Am 7./8.4. werde ich im Allgäu in Buchenegg auf dem 7-Morgenhof sein und Gemmopräparate herstellen. Vor allem geht es natürlich um den „Star“ der Gemmotherapie, das Johannisbeermazerat, das bislang eigentlich bei jedem, der mit Allergien zu tun hat, einen positiven Effekt hatte. Aber ich will nicht nur das machen, sondern auch noch eine Vielzahl anderer Mazerate und weitere enzymatische Auszüge aus den Knospen. Die Zeit drängt, denn bald ist die Knospenzeit vorbei….und dann gibt es wieder etwas anderes zu tun. Wer will, ist herzlich willkommen, ein paar Stunden mitzumachen. Das Experimentelle dabei ist, dass ich keine festen Kurszeiten angeben will; d.h. jeder kann kommen, wann er mag, Übernachten wird allerdings nicht gehen. Den Hof könnt ihr aber schon mal anschauen, denn dorthin geht im Mai die Exkursion…

Für Fragen stehe ich zur Verfügung, Material bringe ich mit, die Knospen sind dort! Meldet euch über krautundueben@posteo.de , dann bekommt ihr auch nähere Details und wir können Fahrgemeinschaften organisieren etc.. Mit der Bahn kann man bis Oberstaufen fahren.

Ein paar weitere Ankündigungen gibt es noch:

Am 26.4. ist der nächste Kurs bei O’pflanzt is. Es wird um die 9-Kräutersuppe gehen, die den Körper nach der Winterzeit mit neuer Energie versorgt. Ich bringe eine Kostprobe mit und erzähle etwas über die Geschichte der Suppe, ihre einzelnen Kräuter und deren Wirkung. Der Bärlauch ist schon da! OLYMPUS DIGITAL CAMERA Im praktischen Teil möchte ich die Tannencreme zubereiten, eine Salbe gegen Krämpfe, Magen-Darm-Schmerzen und vegetative Beschwerden aus der Hildegard von Bingen-Heilkunde. Falls die Tannen noch nicht soweit sind, machen wir Lärchensirup oder Fichtenspiritus, es gibt so vieles! Weitere Informationen und Anmeldungen über krautundueben@posteo.de oder bei O’pflanzt is

Und auf die Exkursion nach Buchenegg möchte ich noch hinweisen, es haben sich hierfür, wie für die anderen Kurse auch, schon ein paar Leute angemeldet!

Ich plane am 16./17.5. hinzufahren. Kräuterwanderung, am Abend ein Hildegard von Bingen Essen und am nächsten Tag ein Besuch bei Artemisia! Die Teilnehmerzahl ist begrenzt auf 10, genauere Informationen schreibe ich demnächst. Auch hierfür: Interessenten bei krautundueben@posteo.de melden.

Meldet euch, ich freue mich über feedback, teilt den Blog, und kommt in meine Praxis, wenn ihr Fragen habt!