Newsletter Januar/Februar 2016

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getrocknete Steinkleeblüten

„Wenn man glücklich sein will, muss es aus dem eigenen Inneren kommen und nicht von einem anderen Menschen.“ Astrid Lindgren. Ich weiß auch nicht genau warum, aber ich muss dauernd an diesen Satz denken. Für mich ist Astrid Lindgren eine der Besten, ihre Geschichten sind universell und sie geben mir Energie und gute Laune. Danke dafür.

Seid ihr schon angekommen im neuen Jahr? Bei mir hat es ewig gedauert, aber so langsam wird es besser…Und das sind die nächsten Pläne:

 

°°°Am 5.2.2016 von 19:00-21:00 Basisharzsalbe kochen (Achtung!! Entweder im ÖBZ in der Englschalkinger Straße oder bei mir in der Praxis in der Ortrudstraße, den Ort erfahrt ihr, wenn ihr euch angemeldet habt!)

Die unverzichtbare Salbe im Winter gegen raue Lippen und im Sommer gegen Insektenstiche, generell für alles „Rote“. Sie wollen wir kochen und ein paar Wintertipps austauschen; was gibt es von Hildegard von Bingen speziell zum Winter? Und etwas über den Jahresbeginn aus der Sicht der alten Kelten erfahren; welche Geschichten, welche Rituale fanden statt in unseren Breiten? (Und was ist davon eventuell sogar noch geblieben?)

Kosten: 20€ pro Person, Material und Salbe inklusive)

 

°°°Am 21.2. 2016 von 11:00-14:00 Steinkleesalbe kochen (Achtung!! Dieser Kurs findet entweder bei O’Pflanzt is oder bei mir in der Praxis statt. Den Ort erfahrt Ihr, wenn Ihr euch angemeldet habt!!)

Im Sommer haben wir den Steinklee gesammelt und getrocknet. Jetzt werden wir daraus eine Venensalbe herstellen, gegen schwere Beine, Lymphstau und Venenproblematiken aller Art.

Wir werden Hildegard von Bingen-Habermus probieren, den Klassiker der Hildegard-Küche: ein wärmender Dinkelbrei mit Gewürzen, der einen optimalen Start in den Tag bereitet. „Im Dinkel befindet sich alles, was der Mensch zum Leben braucht“. Mehr über den Dinkel und seine „17 Vorteile“ und weitere Grundpfeiler der Hildegard-Ernährung werden wir besprechen.

Wintergemüse und -kräuter werden wir besprechen und ein paar-Geschichten und Gebräuche aus grauer Vorzeit…

Kosten O’flanzt-Mitglieder: 12€, Nichtmitglieder 15€, Material u Salbe inklusive

 

°°°Dazwischen gibt es einen Kurs am 12.13.2.in Kröpelin an der Ostsee, falls jemand dahin fährt…

°°°Und noch eine Vorankündigung: Auch dieses Jahr sind Kurse im Allgäu in Buchenegg geplant, der erste vom 6.-8. Mai. Gemmotherapie und Frühjahrskräuter. (Kosten 150€ pro Person inkl Material, Essen und Übernachtung) Näheres später, Anmeldungen nehme ich schon entgegen!

°°°Praxistermine und Einzelgespräche könnt ihr auch gern weiterhin mit mir ausmachen, auch telefonisch unter 0172/5203030.

Anmeldungen, Informationen unter krautundueben@posteo.de oder www.krautundueben.net

Ich freu mich auf euch! Alles Liebe, Bettina

 

 

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Geschenke im Frühling

Dieses schöne Wetter die ganze Zeit!! Furchtbar! Ich komme zu nichts, weil ich nur draußen sein will und schauen, schauen, schauen!! Meine kleine Tochter hat ein Lied „kompeniert“, das geht so: “Ja, wenn die Hummeln zu dir kommen, das ist ein gutes Zeichen, ja, wenn die Hummeln kommen, dann ist der Frühling da!“ Die Melodie dazu ist jetzt nicht soo prickelnd, aber der Text beschreibt meine Gefühle draußen ganz gut.

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Am Sonntag ist wieder Kurs bei O‘pflanzt ist. Kraut und Üben heißt in dem Fall 9 Kräuter in einer Suppe und welche Wirkungen sich in den einzelnen Wesen verbergen und üben werden wir uns an der Lärche, da gibt es schöne Sachen, die man aus den frischen Nadeln machen kann. Probiert mal und steckt euch ein Büschel in den Mund, ich finde, der Geschmack ist so ganz anders, als man ihn erwartet.

In dieser Zeit gibt es viele Geschenke. Es wird alles fruchtbar, neues Leben entsteht. Der Osterhase versteckt an geheimen Orten Überraschungen, Knospen sprießen und auch in den Köpfen regen sich neue Gedanken, habe ich oft das Gefühl. Begegnungen mit Freunden sind im Frühling anders als im Winter, wo man sich eher auf Vergangenes bezieht. Jetzt entstehen wilde Pläne, grundsätzliche Veränderungen. Das jedenfalls erlebe ich momentan, aber es mag sein, dass das am Birkensaft liegt, der ja für Veränderungen steht?

Im Winter machen die Pflanzen scheinbar eine Pause, manchen sterben ab. Nicht wirklich, sie verändern nur ihre Gestalt, sie ziehen sich zurück. Wir können mit unseren Sinnen nicht wahrnehmen, was im Untergrund so alles passiert, dort sammeln sich die Kräfte, nun schießen sie empor und werden sichtbar für uns. Ein Malerfreund von mir hat einmal gesagt: „Das zarte Grün erscheint uns viel heller und freundlicher, als es eigentlich ist, weil unsere Augen noch so an Dunkle und an das Grau gewöhnt sind.“

Ein Geschenk war in letzter Zeit auch der Film „10 Milliarden – wie werden wir alle satt“ von Valentin Thurn, der mich sehr beeindruckt hat, ein wunderbarer Film, der mit großen Bildern schockiert, es aber doch schafft, dass man nicht deprimiert den Saal verlässt, sondern mit einer Idee davon, wie es gehen könnte! Es war aber vor allem das Interesse, das der Film geweckt hat und das Publikum, das so zahlreich und vielschichtig war. Ich hatte den Eindruck, dass sich quer durch alle Gesellschaftsschichten ein Bewusstsein breitmacht, das tatsächlich zu einer Hoffnung Anlass gibt.

Ein wunderschönes Geschenk ist auch dieses Gedicht von Jalaluddin Rumi, einem persischen Mystiker aus dem 13. Jahrhundert:

THE GUEST HOUSE

This being human is a guest house.
Every morning a new arrival.

A joy, a depression, a meanness,
some momentary awareness comes
as an unexpected visitor.

Welcome and entertain them all!
Even if they are a crowd of sorrows,
who violently sweep your house
empty of its furniture,
still, treat each guest honorably.
He may be clearing you out
for some new delight.

The dark thought, the shame, the malice.
meet them at the door laughing and invite them in.

Be grateful for whatever comes.
because each has been sent
as a guide from beyond.

translation by Coleman Barks

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Falls ihr euch ein besonderes Geschenk gönnen wollt: es gibt noch ein paar Plätze für die Exkursion ins Allgäu am 16./17.5.!
Am Samstag werden wir eine Kräuterwanderung rund um den 7-Morgenhof in Buchenegg machen,

am Abend mit den frischen Kräutern gemeinsam ein Hildegard-von Bingen-Essen kochen

und am Sonntag nach einem Dinkel-Habermus-Frühstück steht ein Besuch und Führung auf dem Kräuterhof Artemisia in Stiefenhofen auf dem Programm.

Ich war letzte Woche zuletzt draußen und wieder überwältigt von der Schönheit, Harmonie und Kraft des Ortes!

Wie immer: meldet euch bei krautundueben@posteo.de

Ich schicke euch gern nähere Informationen.

… und zuallerletzt: am 10.5. ist bei Opflanzt der Kurs über Petersilienherzwein, Waldmeistersirup und Holunder….

Die Wolken ziehen doch vorbei und mich zieht es wieder raus, was soll man machen…