Novembergedanken

P1120133.JPG

„Ich weiß nicht, was es Wichtigeres geben kann, als dafür zu werben, diese Erde zu erhalten, unseren Lebensraum.“

Mit diesem Satz bin ich vor ein paar Tagen aufgewacht, als ich mich auf die Lesung in Coburg vorbereitet habe. Es war vier Uhr morgens, ich war mit einem Schlag wach.

In mir das Gefühl von Traurigkeit, das bestimmt alle kennen, zumindest die, die dies hier lesen, dies Gefühl, das mich überfällt, wenn ich an diese aus den Fugen geratende Welt denke, wenn jede neue Nachricht die Annahme zu bestätigen scheint, dass meist genau die falschen Entscheidungen getroffen werden, vor allem umweltpolitisch. Und dass es uns nicht gelingen wird, die fatalen Folgen aufzuhalten.

Einerseits. Und andererseits war da eine Ruhe, eine Richtung, ein Ziel, das ich noch nie so klar vor mir gesehen habe. Was sollte wichtiger sein als das? Im Sinne von, „mir fällt einfach nix anderes ein, kein Job, keine Rolle kann interessanter und spannender sein als jeder Schritt, den ich in diesem Bewusstsein gehe.“  Werben, verführen, locken, damit ich viele Menschen erreiche und sie mitmachen.

Immer mal muss ich mir dabei wiederholen, dass ich keine Angst zu haben brauche. Die Arbeit an den Kursen und an allem anderen ist nicht wenig und bringt nicht viel ein, zumindest nicht viel Geld, aber wir sind alle hoffnungslos voneinander abhängig und so wird es immer ein Netz geben, das mich auffängt und hält, wenn ich es brauche. Was habe ich  in diesem Jahr alles erfahren an Verbundenheit, an Dankbarkeit und an schönen Erlebnissen mit meinen Kursen und mit meinem Buch!

Die letzten Ankündigungen für dieses Jahr, in dieser stillen Zeit, die immer stiller wird, bis am 21.12. das neue Licht geboren wird und danach das Jahresrad für 12 Nächte angehalten wird, wir nochmal auf das Jahr zurückblicken können und auf das neue voraus. Die Tore stehen dann weit offen, wir räuchern das Alte heraus und machen Platz für Neues.

Hier sind sie also:

 

°°° 25.11. 19:30 ein Leseabend bei O’Pflanzt is

„Die wilde Jagd“ heißt der Abend jetzt. Ein paar Plätze gibt es noch, damit es kuschelig-eng und warm wird im Bauwagen!  Ich lese und erzähle Geschichten rund um Samhain, höre aber auch gern zu, wenn jemand anderes erzählen mag! Galgantkekse und Punsch bringe ich mit, aber es wäre toll, wenn alle noch etwas Kleines beisteuern!

Anmeldungen bei krautundueben@posteo.de Unkostenbeitrag: 5€

 

°°°3.12. 11:00-14:00 bei O’Pflanzt: Der letzte Kurs auf dem Gelände. Das wird hart.

…aber gemütlich: Kräutertees im Tagesverlauf heißt der Kurs und wir beschäftigen uns mit der Frage, was wir am besten morgens, mittags oder abends trinken sollten. Warum gibt es in unseren Breiten eigentlich keine anregenden Pflanzen mit Koffein? Das Thema Kaffee werden wir auch diskutieren!

Und lecker wird es, wenn wir die Bratapfelsalbe kochen werden, die einen wunderbaren und aromatischen Schutz abgibt für Haut und Lippen.

Zum Probieren gibt es diesmal vieles: verschiedene Tees, über die wir sprechen, Galgantkekse aus der Hildegard-Küche und die Reste der Salbenherstellung!

 

°°°21.12. bei O’pflanzt is ein Sonnwendfeuer zum Abschied und Neubeginn, an dem ich teilnehmen werde.

Kommt und stärkt die O’Pflanzt is-Geschichte!! Lasst uns eine Geschichte in Worten und Taten erzählen, über uns, unsere Stadt und den Umgang mit den Kräften der Natur!

 

°°°Und noch ein kleiner krautundueben-Ausblick ins neue Jahr:

° 4 Kurse sind geplant bei „OHNE“, dem verpackungsfreien Supermarkt, wir sitzen zwar nicht mehr draußen, machen aber weiter! Die genauen Termine klären wir gerade.

° Ebenfalls ungefähr 4 Kurse beim „Grünstreifen“, dem Gemeinschaftsgartenprojekt in Oberföhring. Endlich die Möglichkeit, Kräuterwanderungen anzubieten im Englischen Garten! Darauf freue ich mich sehr.

° im ÖBZ wird es auch wieder Vorträge geben

° und ab Mai 18 wird es Ernst! Krautundueben geht aufs Land! Der Umzug nach Hessen ist geplant, wir übernehmen „Hirschrain“, ein wunderschönes Gut südlich von Kassel! Darüber schreibe ich im neuen Jahr mehr. Nur soviel: Es gibt den ICE von München nach Fulda, von dort kann ich alle Kursteilnehmer abholen, die sich für ein Wochenende interessieren… Trotzdem habe ich auch im neuen Jahr viele gute Gründe, jede zweite Woche in München zu sein.

°mit Michael Bischoff und Otto plane ich einen theatralen „Spaziergang“ durch den englischen Garten. So eine Art Kräuterwanderung mit Installationen, Texten und sonderbaren Begegnungen.

Und und und.

Genießt die dunkle Zeit, schaut in die Tiefe, lasst euch nicht schrecken, denn dort sind unsere Wurzeln.

Alles Liebe, Bettina

 

 

Newsletter November/Dezember 17

Kastanienkurs                                      entstanden beim „Gesunde Saubermacher“-Kurs bei O’Pflanzt is

 

Dreht sich die Welt momentan noch etwas schneller als sonst? Ich habe das Gefühl, selten so viele bis zum äußersten angespannte Menschen um mich herum erlebt zu haben. In diesem außergewöhnlichen Extra-Sommer.

Ich habe sehr viel gearbeitet in der letzten Zeit und bin sehr dankbar für das liebevolle Feedback! Der Kurs im Allgäu vor 2 Wochen war wunderschön, das Lob von Wolf-Dieter Storl für mein Buch, mit dem ich mich nach seinem Vortrag bei Artemisia unterhalten konnte, hat mich glücklich gemacht, aber dass das Buch schon vielen geholfen hat, die mir darüber berichten, ist das größte Geschenk!

Rotahorn

                                 in Buchenegg, so schönes Wetter war noch nie beim „Wurzel“-Kurs!

Nun aber geht es in die dunkle Jahreszeit und wir sollten innehalten! Mein altes Auto hatte in letzter Zeit viele Probleme, unter anderem mit der Bremse, und der nette Automechaniker gab mir den Rat, dass die Bremse umso länger lebt, je öfter sie benutzt wird. Ein schöner Hinweis, dachte ich. Ich halte wahrscheinlich auch länger durch, wenn ich meine Bremse öfters benutze. Dann habe ich erstmal 3 Tage nix gemacht.

Und dann geht es in die letzten Runden für dieses Jahr, leider kann ich keine neuen O’Pflanzt is- Kurse für 2018 mehr ankündigen, was ich in den letzten Jahren immer um diese Zeit gemacht habe, denn O’Pflanzt is wurde gekündigt, wie viele von euch bestimmt wissen.

Krautundueben -Kurse wird es aber weiterhin in München geben, 4 Workshops sind geplant bei „Ohne“, dem verpackungsfreien Supermarkt und weitere bei dem Gemeinschaftsgarten „Grünstreifen“ und ein paar Vorträge im ÖBZ finden auch sicherlich statt.

Und ab Mai 2018 werde ich auch in Hessen arbeiten, auf dem Gut in Nassenerfurth. Dort wird es Seminare geben, Vorträge und vieles mehr.

Aber jetzt!:

°°°“ 9.11 „Die Sprache der Pflanzen“-Lesung um 20:00 bei „Ohne“ in der Schellingstr.42, Eintritt: 8 €, Anmeldungen direkt an den Laden www.ohne-laden.de

°°°°12.11. 11:00-14:00 bei O’Pflanzt is krautundueben-Workshop

Ein spannender Kurs, denn diesmal soll es um Giftpflanzen und deren Wirkweise gehen, weil es so wichtig ist, sie zu kennen.

Eine Beinwellsalbe werden wir kochen, die Salbe, die gegen die blauen Flecken hilft. Falls wir nicht genug Wurzeln finden, dann kochen wir die Basisharzsalbe, vielleicht aber auch beide!

Zum Probieren bringe ich eine Wildwurzelterrine mit aus den verschiedenen Wurzelgemüsen, die wir so spät im Jahr noch ernten können

°°°“18.11. „Die Sprache der Pflanzen“-Lesung in Coburg um 16:00 in der Naturheilpraxis von Caro Bauer, Heilig-Kreuzstr. 7                                                                                                                      Eintritt: 12 €, Anmeldungen unter praxis@carolin.bauer.net

°°° 25.11.  ein Leseabend bei O’Pflanzt is mit Geschichten rund um Samhain, Galgantkeksen und Punsch und Spuk. Ist aber noch nicht ganz sicher, ich schicke kurzfristig nochmal was raus an alle, die sich dafür interessieren und sich bei mir melden.

°°°3.12. 11:00-14:00 bei O’Pflanzt: Der letzte Kurs auf dem Gelände. Das wird hart.

…aber gemütlich: Kräutertees im Tagesverlauf heißt der Kurs und wir beschäftigen uns mit der Frage, was wir am besten morgens, mittags oder abends trinken sollten. Warum gibt es in unseren Breiten eigentlich keine anregenden Pflanzen mit Koffein? Das Thema Kaffee werden wir auch diskutieren!

Und lecker wird es, wenn wir die Bratapfelsalbe kochen werden, die einen wunderbaren und aromatischen Schutz abgibt für Haut und Lippen.

Zum Probieren gibt es diesmal vieles: verschiedene Tees, über die wir sprechen, Galgantkekse aus der Hildegard-Küche und die Reste der Salbenherstellung!

°°°21.12. bei O’pflanzt is ein Sonnwendfeuer zum Abschied und Neubeginn, an dem ich teilnehmen werde. Einfach kommen!!

Wenn nichts anderes angegeben wurde, gehen die Anmeldungen an krautundueben@posteo.de

Kommt und stärkt die O’Pflanzt is-Geschichte!! Lasst uns eine Geschichte in Worten und Taten erzählen, über uns, unsere Stadt und den Umgang mit den Kräften der Natur!

Zum Schluss noch 2 links:

°°°Melanie macht ihren 2nd Hand Popupshop am 26.-28. 10. Im TEKKELKLUB Rumfordstr.38

Wer noch schöne gebrauchte Wintersachen braucht! „Oldisthenewnew“ ist ihr Motto und ihr Name im Netz

°°°Michael Bischoff braucht noch Unterstützer für sein crowdfunding Projekt „Radlküche“ www.startnext.com/radlküche Supersache!!

Habt’s warm und kuschelig und schaltet ein paar Gänge runter. Es wird Zeit, alles Liebe, Bettina

 

 

Krautundueben-Newsletter Herbst 17

IMG_1421

Mein Sommer war sehr groß! DANKE! Für die funkelnden Festspiele, für die vielen Zuschauer bei den Lesungen und Kräuterwanderungen um Bad Hersfeld herum, dafür, dass die Kurse bei O’Pflanzt is immer mehr Leute anziehen und und und! Auf geht’s in den Herbst!

 

°°°°16. September Stade:

15:00 Uhr LESUNG in der Buchhandlung Schaumburg in meiner Heimatstadt Stade an der Elbe

 

°°°°24. September 11:00-14:00 bei O’Pflanzt is:

Die ERNÄHRUNGSTHERAPIE DER HILDEGARD VON BINGEN wird uns diesmal beschäftigen. Welches sind die von ihr so genannten „Küchengifte“ und welche Symptome und Organe können wir mit welcher Ernährung heilen? Und welche Kräuter kommen dabei zum Einsatz?

Die unscheinbare kleine BRAUNELLE ist eine interessante Heilpflanze, die gegen Diphtherie und Herpes-Viren eingesetzt werden kann. Wir wollen eine Salbe kochen.

Passend zum Hildegard-Thema gibt es ein ZUCCHINIMUS nach einem ihrer Rezepte zum Essen.

O’Pflanzt-Mitglieder: 13€, Nichtmitglieder: 19€

Anmeldungen unter krautundueben@posteo.de

 

 

°°°°6.-8. Oktober Buchenegg :

„Frau Holle und die Pflanzen der Toten“ heißt der Vortrag von Wolf-Dieter STORL am Freitagabend um 19:00 bei Artemisia in Stiefenhofen. Ich versuche, Karten für alle zu bekommen, dann können wir den Kurs dort starten. Anschließend gibt es wieder eine Suppe in Buchenegg.

Am Samstag graben wir WURZELN und verarbeiten sie. Beinwellsabe, Kardentinktur, Baldrian, Meisterwurz, Engelwurz und Nachtkerzen werden uns beschäftigen. Auch werden wir Wurzelgemüse fermentieren.

Aber diesmal steht auch ein ABSCHIED und die Aussicht auf einen NEUBEGINN an, denn dies soll nun wirklich der letzte Kurs im Allgäu sein, ab Frühjahr 2018 geht es an einem anderen Ort weiter! Und das wollen wir ein wenig feiern an diesem Abend.

Am Sonntag beschäftigen wir uns wieder mit den Wurzeln und der Kurs soll gegen Mittag enden.

Kosten 150€, plus 17€ Eintritt für den Storl-Vortrag, weitere Informationen und Anmeldungen unter krautundueben@posteo.de

 

°°°°14. Oktober 10:00-13:00 im ÖBZ:

Vortrag und Workshop: WURZELN – Heilkraft und Nahrung. Infos unter diesem Link

http://urbane-gaerten-muenchen.de/events/workshop-reihe-fuer-das-netzwerk-urbane-gaerten-muenchen-workshop-6-wurzeln-heilkraft-und-nahrung/

Teilnahme kostenlos, Materialgeld: 5 €.  Anmeldungen bitte direkt ans ÖBZ unter  muz@oebz.de

 

°°°°15. Oktober 11:00-14:00 bei O’Pflanzt is:

Um SEIFE und deren Herstellung wird es diesmal gehen. Seifen sind nicht nur zum Händewaschen gut, auch zur Gesichtsreinigung und als Shampoo finden sie Verwendung. Wie werden sie hergestellt und die Herstellung zuhause sind Fragen, die wir besprechen werden.

Zum Wäschewaschen werden wir uns mit den KASTANIEN beschäftigen und jeder bekommt etwas Waschmittel mit.

Als Kostprobe wird es MARONIKUCHEN geben.

Mitglieder: 13€, Nichtmitglieder: 19€

Anmeldungen unter krautundueben@posteo.de

 

Für den November gibt es auch schon ein paar Pläne: einen Abend im verpackungsfreien Supermarkt „Ohne“, einen Kurs bei O’Pflanzt und eine Lesung in Coburg. Genaueres folgt im nächsten Newsletter.

Hier noch eine Petition, die ich unterschrieben habe, weil ich möchte, dass es den Beruf Heilpraktikerin weiterhin gibt!   https://www.openpetition.de/petition/online/fuer-den-uneingeschraenkten-erhalt-des-freien-berufes-des-heilpraktikers

… und noch ein Link, denn meine Tochter Clara hat ein Podcast gegründet: sie interviewt Leute, die etwas Nachhaltiges machen, Projekte, Firmen, Initiativen. „ImpactRevolution“, unter dem Namen findet man sie im Netz bei Facebook, Youtube usw. Ich finde natürlich toll, was sie macht, hört doch mal rein!

Alles Liebe. einen schönen Start ins neue Schuljahr für alle, die damit etwas zu tun haben, Eure Bettina

 

            

Radio, Theaterzelt und neue Termine

Am Samstag ist ein Beitrag über Fermentation auf Bayern 2 gesendet worden in der Sendung „Orange“. Ich habe auch ein paar Fragen beantwortet und über meine Erfahrungen mit dem Thema erzählt, das mich ja nun schon einige Zeit beschäftigt.

Wer nochmal nachhören will:

 

122 - _7301142 - 5127 x 3845

Ich bin immer noch in Bad Hersfeld, wo am letzten Sonntag meine Lesung im Theaterzelt stattgefunden hat. Ich bin sehr, sehr dankbar. Einerseits danke ich der Festivalleitung, die mich eingeladen hat, das Buch zu präsentieren. Ein Pflanzenbuch im Rahmen eines solchen Spektakels!  Und andererseits dem Publikum, das mich und meine Botschaft so liebevoll aufgenommen hat. Viele Menschen haben mir wundervolle Dinge gesagt und schienen berührt von meinen Themen.

Ich habe über die Verbundenheit geredet, Verbundenheit unter den Menschen und mit der Natur. Und von der Geschichte, die in unserer Landschaft mit uns und mit unseren Pflanzen passiert ist.

Von Charles Eisenstein und seinem Buch „Die schönere Welt, die unser Herz kennt, ist möglich“. Er beschreibt uns Menschen, die wir in dem Zeitalter der Getrenntheit, des Expertentums, der Kontrolle und des Wachstums leben. Dass wir am Ende des Wachstums angekommen sind, wirtschaftlich, politisch und vor allem umweltpolitisch, ist hinlänglich bekannt und man kann eigentlich nur verzweifeln.

Bei ihm hört aber unsere Geschichte hier nicht auf, denn er vergleicht unsere Entwicklung als Menschheit mit der Entwicklung eines einzelnen Menschen und sagt, dass die Phase des Wachstums der Phase der Kindheit entspricht. Und was passiert mit einem Kind, wenn diese Phase abgeschlossen ist? Das Erwachsenwerden. Er zeichnet diese Perspektive für uns als Menschheit und  beschreibt, dass es etwas gibt, was nach der Wachstumsphase der Kindheit kommt:

Unsere Geschichte ist noch nicht zu Ende sagt er!

Das Ende der Kindheit markiert die Pubertät, wo zunächst einmal alles auseinanderfällt, alle Strukturen und Gewissheiten. Regeln werden außer Kraft gesetzt und brechen zusammen. Der Mensch sucht seine Grenzen und testet sie aus. Wir sehen dementsprechend, wie rund herum unsere Systeme kollabieren. Früher gab es teils krasse Rituale, in denen Heranwachsende auf Visionssuche für ihr Leben geschickt wurden.

Die zweite Veränderung, die er beschreibt, ist das Entdecken der Liebe. Und so haben sich seit den 60er Jahren, als die Raumfahrer die ersten Bilder von der Erde gemacht haben, viele Menschen in unseren blauen, verletzlichen Planeten quasi verliebt. Und wollen ihn beschützen und bewahren und ihm etwas zurückgeben. Dieses Verhältnis ist neu in der Geschichte der Menschen.

Und gibt mir eine Hoffnung, die ich gern mit möglichst vielen Menschen teilen will.

Darüber habe ich geredet, bevor ich aus meinem Buch gelesen habe.

 

°°° Versprochen habe ich, dass ich die Einnahmen der Veranstaltung an den Verein spenden will, bei dem ich letzten Monat gelesen habe: www.Kulturlandschaft-Schwalm.de , weil ich die Arbeit unterstützen will, Kultur in die Region zu bringen und Kultur und Natur zu verbinden.

°°° Und ich wollte einen Termin ankündigen, wann ich einen Kräuterspaziergang hoch in die „Hersfelder Alpen“ machen will. Ich werde also am Freitag, 11.8. und am Samstag, 19.8. jeweils um 12:00 am Tor hinter dem Theaterzelt stehen und wer kommen mag, kann etwa eine Stunde lang mit mir hoch Richtung Tageberg laufen.

 

°°° Am Sonntag, 27.8. um 11:00 geht es in München weiter mit den Kursen bei O’Pflanzt!

Was gibt es im Garten alles zu sammeln für die Kräuter-Hausapotheke? Wir werden eine Kräuterwanderung auf dem O’Pflanzt-Gelände machen und uns mit heilsamen Kräutern eindecken. Pünktlich zu den „Frauendreißigern“, der Zeit, in der sich die Menschen mit dies schon immer getan haben.

Es ist die beste Zeit, die Salbei-/Thymiantinktur herzustellen, denn der Herbst wird kommen und mit ihm Halskratzen, Husten, Schnupfen.

Mitbringen werde ich Tomatensoße und verschiedene Kräuterwasser.

12 € für Mitglieder, 19 € Nichtmitglieder

Anmelden bei krautundueben@posteo.de

 

Alles Liebe, Bettina

 

 

Oh Mai!

Engelwurz

Der Mai hatte es in sich: 3 Theater, an denen ich arbeiten konnte, neue Proben, 6 Lesungen, ein Wochenendkurs, den ich geleitet habe, viele erholsame Stunden im Zug… Jeden Morgen, wenn ich aufwache, brauche ich ein paar Sekunden, bis ich weiß, wo ich gerade bin.

Ich glaube, dadurch, dass ich eins nach dem anderen mache und eigentlich alles sehr liebe, das ich tue und zutiefst dankbar dafür bin, geht es mir erstaunlich gut! Nachts schlafen, kein Alkohol und keinen Kaffee, das hilft. Und spazieren gehen in freien Minuten. Die Wälder hier in Hessen nehmen sich meiner an und geben mir Ruhe…

 

ABER: Ich bin wieder in Bad Hersfeld und wie im letzten Jahr läuft nicht alles ganz so wie geplant…

In diesem Jahr wird der Kurs wenigstens nicht ausfallen müssen, sondern er kann einen Tag früher stattfinden. Also

 

°°°°Samstag, 10.6. 11:00-14:00 bei o‘pflanzt is!

Was ist der Unterschied zwischen schwarzem und grünen Tee und was lässt sich aus Himbeerblättern und Co. so alles machen? FERMENTIEREN ist das heutige Thema.

Das Fermentieren von Blättern für einen koffeinfreien, heimischen, schwarzen TEE ist ein interessanter Prozess. Gemeinsam werden wir einen Schritt davon zubereiten.

Außerdem widmen wir uns der Frage: wieviel Sonne ist gut für uns und unsere Kinder? Und wir sprechen in dem Zusammenhang über das für unseren Körper so wichtige VITAMIN D.

Zum Probieren gibt es eingelegtes, fermentiertes Gemüse, eine alte Form der Konservierung. Und als Ergänzung dazu liebliches Rosenwasser, da die ROSEN uns gerade mit ihrem Duft und ihrer Schönheit beschenken.

 

°°° Im Juli wird es keinen Kurs geben.

 

°°°30.6. Willingshausen

Das Künstlerdorf hat mich eingeladen, unter einem der wunderschönen „VESPERBÄUME“ im Rahmen ihrer Veranstaltung aus meinem Buch zu lesen. Wann und wo genau das stattfindet, gebe ich noch bekannt.

 

Ansonsten:  +++ spiele ich am 31.5. und 3.6. überraschenderweise am Mainfrankentheater in WÜRZBURG, wo ich bei der Produktion „BLUTHOCHZEIT“ für eine kranke Kollegin einspringe. Wer gerade in der Gegend ist, der komme!!

+++ ist am 23.6. „LUTHER – DER ANSCHLAG“- Premiere hier in Bad Hersfeld!! Es folgen etwa 23 Vorstellungen und ab dem 21.7. „HEXENJAGD“ Wiederaufnahme vom letzten Jahr.

All die Luther Vorstellungen sollen schon ausverkauft sein, Wahnsinn.

++++ am 30.7. um 11:00 werde ich im Rahmen der Festspiele auch eine LESUNG mit meinem Buch machen – im ZIRKUSZELT!

 

 

 

 

Wasserfest

P8170019.JPG

Am 2.2. war Maria Lichtmess, früher wurde es das Wasserfest genannt. Das Wasser beginnt in den Bäumen zu steigen, die Tage werden länger, das Licht kommt zurück. Dem Himmel sei Dank.

Pläne wurden geschmiedet, Mägde und Knechte konnten ihren Arbeitsplatz wechseln, vorbei waren die Arbeiten im Kunstlicht in den Stuben, die Kerzen wurden geweiht. Der letzte Weihnachtsschmuck wurde entfernt.

Ich suche ein neues Au Pair Mädchen, damit ich meinen recht komplizierten Alltag bewältigen kann, nachdem das geliebte letzte gestern ihren neuen Arbeitsplatz bei einer Firma begonnen hat.

Mein Kind war krank und schon wackeln alle Strukturen, die mühsam errichtet sind.

Das sind Herausforderungen, die zu dieser Zeit passen, in der die Weichen des Jahres gestellt werden. Für mich gilt es, die Arbeit zu verteilen. Dankbar schaue ich auf neue Theateraufgaben und außerdem: mein Buch „Die Sprache der Pflanzen und ihre Heilwirkungen“ kommt heraus, nächsten Monat schon!

Ein neuer Beruf, Autorin. Wie präsentiere ich das, was ich in endlosen Stunden in den Computer getippt hat. Interessiert es jemanden? Wie erreiche ich die Leute, denen es etwas bedeuten könnte?

Cover.PNG

Im chinesischen Horoskop hat das Jahr des Hahns begonnen, das ungestüme Jahr des Affen, der so viel durcheinandergewirbelt hat in der Welt, ist endlich vorbei.  Der Hahn steht dafür, dass die Kommunikation höflicher und respektvoller wird. Das wäre uns allen zu wünschen. Große Vorhaben können auf die Beine gestellt werden und haben die Chance, kraftvoll und vernünftig umgesetzt zu werden. Heißt es. Mal sehen.

 

Mein nächster Kurs mit ganz frischen, neuen Themen findet bei O’Pflanzt is statt,

 

Sonntag, 19. Februar · Heilpflanzenkurs · 11 bis 14 Uhr

Einschleuserpflanzen  *  Mistelsalbe  *  Zitronenknoblauchkur

Einschleuserpflanzen helfen unserem Körper, Stoffe besser aufzunehmen. Ein paar von ihnen werden wir genauer kennenlernen und erfahren, wie sie mit unserem Körper zusammenarbeiten können.  Liebstöckel zum Beispiel erleichtert die Eisenaufnahme des Organismus. Für Menschen, die unter Eisenmangel leiden, stellt also das „Maggi“-Kraut eine interessante Möglichkeit dar, den Mangel zu beheben.

Kochen werden wir eine Mistelsalbe, die traditionell Erfrierungen und rissige Haut heilt.

Zum Probieren gibt es diesmal etwas krass Erfrischendes: die Zitronenknoblauchkur, die uns von den Schlacken des alten Jahres befreit, den Darm reinigt, unser Immunsystem anregt, den Blutdruck reguliert und noch vieles mehr.

 

Ort: o’pflanzt is!

Kosten: 19 € / o’pflanzt is!-Mitglieder 13 €

Anmeldung: erforderlich, bitte spätestens 3 Tage vor dem Kurs bei Bettina unter krautundueben@posteo.de (www.krautundueben.net)

 

 

Newsletter Dezember 16

Ich bin immer noch in Wien, inzwischen hatten wir Premiere mit „Die Verdammten“, ein großer Erfolg ist das geworden! Das Stück, das so stark gegen den Nationalsozialismus Position bezieht, ist von der Wirklichkeit eingeholt worden und sorgt besonders hier in Wien so kurz vor den Wahlen für große Sympathiebezeugungen! Wer kommen mag, kann sich melden, dann kann ich vielleicht helfen, ein Ticket zu bekommen.
Hier ist der Teaser, den man im Internet anschauen kann:
Aber in München geht es auch wieder weiter, es gibt noch warme Plätze im Bauwagen bei O’Pflanzt zu vergeben…
P1180179.JPG
°°°4. Dezember, 11:00-14:00 bei O’Pflanzt is
Im gemütlichen Bauwagen werden wir einheizen, wer mag, kann Plätzchen mitbringen ich bringe Holunder-/Quittenpunsch mit.
MARONI sind in der Hildegardküche das Kräftigungsmittel. Es wird Edelkastanienhonig zum Probieren geben.
Wir kochen die BASISHARZSALBE, die Pflege für die Lippen und rauen Stellen, Zugsalbe und erste Hilfe bei Insektenstiche.
Wir werden die MISTEL und die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten behandeln und gemeinsam über Mittel sprechen, die dabei helfen, gut durch den Winter zu kommen.
Mitglieder:13 € Nichtmitglieder 19 €
Ich freue mich auf einen besinnlichen, duftenden Kurs!
°°°Ein kleiner Ausblick für das nächste Jahr: ich habe mir viele neue KURSINHALTE ausgedacht, die ich im Rahmen des Kurses vorstellen werde. Viele haben mich angesprochen, ob und wann es wieder Kurse im Allgäu in BUCHENEGG geben wird. Und inzwischen kann ich sagen: ja, ich plane ein bis zwei Kurse im April und Mai. Mit Kräuterwanderung, der Wald wird wieder Thema sein und wir werden neue Rezepte ausprobieren. Wer generell Interesse hat, kann sich jetzt schon melden und darf sich etwas wünschen.
krautundueben@posteo.de

Fanfaren und Wälder

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Die alte Stiftsruine, wo schon Martin Luther predigte. Heute spielen wir hier Theater.

 

Nun hat der Sommer endlich mal „so richtig Fahrt aufgenommen“, wie im Radio stolz verkündet wird, als wäre es eine Leistung, zu der wir alle etwas beigetragen hätten.

Und meine Zeit bei den Festspielen geht zu Ende.

Die drei Monate in dieser kleinen, sympathisch buckeligen und krummen Stadt sind fast schon um.

Der Theaterrausch unter freiem Himmel ist bald vorbei. Abend für Abend spielen wir vor anderthalb Tausend Menschen, die meist atemlos zuhören und uns dann feiern, das ist ein Riesenerlebnis und ein Geschenk, für das ich sehr dankbar bin.

Meine kleine Wohnung werde ich bald verlassen und aus dem Hexenhäuschen aus dem 16. Jahrhundert über dem herrlichen Gemüsegarten ausziehen. Die Wohnung zeigte mir, wie wenig ich doch brauche und was ich alles weglassen kann. Vom Schreibtisch ist es jeweils ein Schritt zum Bett, in die Küche oder ins Bad, putzen dauert zehn Minuten. Zwei Kochplatten reichen und ich kann auch mit kaltem Wasser abwaschen, wenn ich den Boiler nicht anschalten will.

Mehr und mehr komme ich von dem quirligen Leben zwischen Maske und Auftritt zurück an den Schreibtisch, wo ich das Manuskript für das Buch über die Sprache der Pflanzen fertig schreibe, um es rechtzeitig abzugeben. Zwischendurch habe ich inzwischen über dreihundert Fotos für das Buch gemacht.

Ein paar Ausflüge in die wunderschöne Umgebung haben mir gezeigt, wie wenig wir doch unser Inneres schätzen: hier ist das Zentrum unseres Landes, hier wanderten die Gebrüder Grimm und schrieben unsere tradierten Geschichten auf, hier gibt es die meisten Wälder (Mischwälder von einer einzigartigen Vielfalt!) … und die Menschen gehen weg.

Wir streben an die Ränder und nach außen, Bayern, die Alpen und die Meeresküsten sind die beliebtesten Urlaubsziele hierzulande. Wir möchten in Städten wohnen und schnell viel erleben. Den Atem, die Geduld und die Bescheidenheit der Langsamkeit habe ich in den Wäldern um Bad Hersfeld herum erfahren.

Aus dem Radio kommen Schreckensnachrichten über Terror und Amokläufe. Sie werden breit diskutiert. Meiner Meinung nach verstärkt sich dadurch der angstmachende Effekt. Ja, jeder Angriff ist furchtbar. Wenn man sich aber die Statistiken anschaut, gab es in Europa seit dem Krieg nie so wenige Opfer von Terrorakten wie heute.

Wir können uns schlechter entziehen, weil es aus allen Kanälen zu uns schallt. So wie wir uns hier in Bad Hersfeld den Fanfaren nicht entziehen können, die die Theaterstücke ankündigen.

Jedesmal, wenn sie erklingen, reißen sie mich aus meinem Tun und ich denke kurz: „Oh! Ist das mein Stück, das beginnt? Muss ich spielen?“ Bis ich mich vergewissere, nein, diesmal ist es ein anderes Stück, das gezeigt wird.

So sollten uns diese furchtbaren Nachrichten vielleicht auch nur kurz beschäftigen. Wir sollten ihnen jedenfalls nicht die Macht über unser Befinden geben und in Panik verfallen, sondern das tun, was wir können, um Liebe und Toleranz zu verbreiten.

Ich packe langsam meine Koffer, klappe den Laptop zu, schalte den Fotoapparat aus und ziehe weiter.

Im Sommer gebe ich einige Kurse bei O’Pflanzt, mache einen Workshop mit den Kolumbianern für unser „El Dorado“-Projekt und dann bin ich im Herbst ab September für eine Produktion in Wien, am Josefstadt-Theater, wo das nächste Abenteuer auf mich wartet. Ich freue mich schon darauf!   

Endproben und Glyphosat

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

auch ein Kreislauf: Schnecke an der Engelwurz

Während alle Fußball gucken und wir in unserem Theaterkosmos die Abgründe der Menschheit ergründen – das Stück ist sehr finster und sehr intensiv-, passieren politisch wieder brisante Dinge.

Über Glyphosat wird abgestimmt, laut Deutschlandfunk wird erwartet, dass das Mittel für weitere 18 Monate erlaubt bleiben wird. Und über ein Frackingverbot wurde entschieden. Ein Kollege hier in Hersfeld hat für Campact ein Video gegen Glyphosat gedreht, das im Netz kursiert.

Ich lese „Der große Weg hat kein Tor“ von Masanobu Fukuoka über Nahrung, Anbau, Leben von 1975. Er schreibt über seine Anbaumethode, hauptsächlich von Reis und Wintergerste, die er als „Nichts-Tun-Landwirtschaft“ beschreibt.

Den Großteil seines Lebens verbrachte er auf dem Hof seiner Eltern und vervollkommnete die Methode. Ohne zu pflügen baute er Jahr für Jahr Wintergerste und Reis an, beides säte er sogar gleichzeitig aus. Das Stroh des Getreides führte er nach der Ernte wieder dem Boden zu, als Zwischensaat säte er Weißklee. Anschließend begann der Reis, zu wachsen. Und nach der Reisernte kam auch das Reisstroh wieder auf die Felder und der Kreislauf begann von Neuem. Der Boden wurde dank des Mulchens und des Klees von Jahr zu Jahr immer besser und seine Erträge steigerten sich. Natürlich. Ohne Einsatz von Chemie selbstverständlich.

Er achtete die Kreisläufe und die Zusammenhänge und griff so wenig ein wie möglich. Die gefürchtete Reislaus hielten Spinnen im Zaum, die wiederum Frösche anlockten und so weiter. „Man könne unmöglich das Eine ohne das Andere betrachten“, sagte er. Seine Schriften sind Standardwerke der Permakultur, 2013 wurde das Buch in Deutschland vom pala-Verlag neu aufgelegt. Auch über Gemüseanbau hat er geforscht und dazu angeregt, Gemüse wie Wildpflanzen anzubauen.  Wir könnten außerdem unseren Horizont erweitern und nicht nur Gemüse zu essen, das so aussieht wie das aus dem Supermarkt, sondern auch alte, ursprüngliche Wildpflanzen in unseren Speiseplan aufnehmen. Auch nahezu alle Insekten seien essbar…

Und er beschrieb schonungslos, warum er mit seiner so erfolgreichen Methode letztlich scheitern würde. Denn anstatt darauf zu setzen und natürliche Nahrungsmittel zu produzieren, begann die Abhängigkeit von „modernen“ chemischen Mitteln. Die Industrie brachte Arbeitsplätze, das war schon damals das schlagende Argument und um die zu erhalten mussten die Produkte abgesetzt werden. Natürliche Kreisläufe spielten angesichts des Profits keine Rolle. Die Forschung war begeistert von seinen Methoden – und unterstützte ihn nicht.

Selten habe ich ein Buch so verschlungen, es ist so anschaulich und gut geschrieben und macht Lust auf die Landarbeit!

Er beschreibt ein einfaches Leben, ohne viel Fleisch. Er meint, dass ein Bauer, der nichts von Gesundheit verstünde, letztlich auch keine gesunden Nahrungsmittel herstellen könne. Und er fragt: „Was soll aus einer Gesellschaft werden, in der 95% der Bevölkerung nichts mit der Nahrungsmittelproduktion zu tun haben?“

Damit beschäftige ich mich, wenn ich mal nicht geschminkt werde und mit einem ins Gesicht geklebten Mikrofon über eine riesige Bühne renne und mit anderen Menschen zusammen auswendig gelernte Texte spreche. Manchmal ist es so absurd. Wenn wir beispielweise auf der Probebühne in dem nur angedeuteten Bühnenbild imaginäre Treppen herauf- und herabstürzen oder uns unsichtbare Requisiten reichen. Was das Publikum sehen kann, ist ja nur ein winziger Teil der Arbeit, hinter der Bühne sind zig Menschen an der Vorstellung beteiligt, um den reibungslosen Ablauf zu gewährleisten. Es ist ja alles live und prickelnd.

Und  – ach! – es macht Spaß!!

Gründonnerstag

Jetzt aber nichts wie raus! Die ersten Kräuter sammeln, den Körper entschlacken, frische Energie tanken! Heute haben wir die erste Neunkräutersuppe des Jahres gekocht. Sie war etwas vom Bärlauch überlagert, aber wir haben schon neun Kräuter gefunden, wenn sie auch noch etwas spärlich und klein waren!

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Veilchen (als Dekoration), in die Suppe kamen Bärlauch, Brennnessel, Löwenzahn, Lungenkraut, Borretsch, Scharbockskraut, Akelei, Gundermann und Gänseblümchen

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

 

Die nächsten Veranstaltungen:

°°°Baumheilkunde und Baumnahrung, am 9.4.16 von 10:00 bis 12:00  im ÖBZ  (ACHTUNG!)

Veranstaltet vom Netzwerk Urbane Gärten, MUZ und der Bürgerstiftung. Eintritt frei!

ACHTUNG: Anmeldung über das MUZ (Münchner Umwelt-Zentrum): muz@oebz.de  oder bei Margot Muscinelli, Tel.:089/93948971

 

°°°10. April bei O’Pflanzt is 11:00 bis 14:00: Petersilienherzwein

O’Pflanzt-Mitglieder: 13€, Nichtmitglieder:19€

 

°°°16.April bei mir in der Praxis und im Arabellapark 11:30-14:00: 9-Kräutersuppe

Eine Kräuterwanderung hier vor der Haustür!

Kosten: 20€ inkl. Suppe

 

°°°6.-8.5. Gemmotherapie und Frühlingskräuter in Buchenegg

Auf ins Allgäu im Frühling, auf den 7-Morgenhof! Die Gemmotherapie ist ein weites Feld.  Gemeinsam wollen wir Knospen ernten und verarbeiten und mit den ersten Kräutern kochen. Und wir wollen den Vögeln lauschen, ein wenig wandern, meditieren und faulenzen in der schönsten Umgebung. Kräfte tanken, Geschichten von den alten Kelten hören und einfach nur: Sein!

Kosten: 150€ pro Person, inkl. Material, Essen und Übernachtung

Fragen dazu? Schreibt mir!

 

 

 

Informationen s. Newsletter April/Mai und Anmeldungen über krautundueben@posteo.de